Ev. Kirchengemeinde Neumühl
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Kindermorgen

Kindermorgen am 05.06.2021

Auch an diesem Samstag ist der Kindermorgen noch einmal „Zum Mitnehmen“.
Die Umschläge mit einer Geschichte und Überraschung findet ihr wieder an einer Leine vor dem Alten Pfarrhaus in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr.
Und: an diesem Tag könnte ihr dort die neue Jugendleiterin Noemie Bruch kennenlernen.
Sie wird euch dort begrüßen und darüber informieren, wann die Kindergruppe und die Kinderferientagen wieder beginnen. Informationsmaterial und Anmeldeunterlagen könnt ihr von dort gleich mitnehmen.

Wer die Geschichte vom Kindermorgen nachlesen möchte, findet sie hier …

...mit Mirjam und Ben

„Können wir eigentlich in den Sommerferien in Urlaub fahren?“, fragt Mirjam ihre Mutter. „Das ist noch nicht ganz sicher“, antwortet sie. „Zum einen ist noch nicht klar, was durch Lockerungen der Coronaregeln wieder möglich wird und zum anderen müssen Papa und ich erst klären, wann wir bei unserer Arbeitsstelle Urlaub bekommen können. Falls wir keinen Urlaub während eurer Ferien bekommen, könnten wir aber vielleicht ein Angebot für eine Kinderfreizeit finden. Dann könnt ihr ohne uns mit anderen Kinder verreisen.“
„Tolle Idee“, findet Mirjam. Dann können wir ganz viel spielen und müssen nicht immer mit euch in solche Museen laufen.“ - „Ich finde das nicht so toll,“ schaltet sich Ben ein, „mit anderen, die ich nicht kenne, wegzufahren, ist doch doof. Da bleib ich lieber zuhause, bei euch.“ – „Du bekommst wohl Heimweh“ sagt Mirjam ein bisschen überheblich und betont damit, dass sie ja schließlich die große Schwester ist. „Und wenn schon. Ich war ja auch noch nie alleine weg“ protestiert Ben und dabei steigen im fast die Tränen in die Augen. „Heimweh zu haben, ist nichts Schlimmes. Das zeigt doch nur, wie gut es einem zuhause gefällt und dass man sich dort wohl fühlt. Außerdem bekommen nicht nur Kinder Heimweg. Wenn man ohne Eltern oder die, die man gut kennt, von dort weggeht, wo man sich gut auskennt, dann braucht wohl jeder ein bisschen Mut. Das ist bei Erwachsenen genauso. Wenn Menschen sich auf den Weg an einen fremden Ort machen, ihr Zuhause und ihre gewohnte Umgebung verlassen und noch nicht so genau wissen, was sie erleben werden, dann haben sie auch manchmal ein bisschen Angst.“ – „Als ich das erste Mal bei meiner Freundin übernachtet habe, hatte ich auch ein flaues Gefühl im Bauch“, gibt Mirjam zu.
„Was würdest du gerne mitnehmen, wenn du doch mal alleine verreist?“ fragt die Mutter Ben. „Auf jeden Fall mein Kuscheltier. Und ein Foto von euch. Und vielleicht noch irgendwas, das mir das Gefühl gibt, nicht alleine zu sein.“

„Das Versprechen, nicht alleine zu sein, hat auch Abraham gebraucht, als er aus seiner Heimat aufgebrochen ist in ein fernes und unbekanntes
Land. Davon erzählt die Bibel. Das Versprechen hat Gott Abraham gegeben. Und von ihm kam auch der Auftrag an Abraham, sich auf den Weg zu machen. Abraham und Sarah hatten sich so sehr ein Kind gewünscht. Gott verspricht ihnen, dass sie nicht nur ein Kind, sondern viele Kinder haben werden und Enkel und Urenkel. Sie alle sollen Platz zum Leben haben, ein Land in dem sie wohnen können. Aber dafür musste Abraham seinen Heimatort erst einmal verlassen. Dafür brauchte er auch ganz schön viel Mut.“ – „Woher hat er so viel Mut bekommen?“, will Ben wissen. „Weil Gott Abraham versprochen hat überall bei ihm zu sein und ihn zu begleiten, darum hat Abraham sich nicht alleine gefühlt. Gott hat ihm auch noch einen Segen mit auf den Weg gegeben. Das ist seine Zusage: Ich bin bei dir. Damit hat sich Abraham getraut, loszu-gehen. Er hat darauf vertraut, dass Gott überall sein wird, wohin auch immer er geht.“ – „Ist Gott wirklich überall auf der Welt?“ staunt Ben, „auch wenn ich nach Amerika gehe?“ – „Nach Amerika geht man nicht, da muss man fliegen“, erklärt Mirjam ein bisschen besserwisserisch. „Ja. Gott begleitet dich überall hin, auch wenn du nur mal um die Ecke auf den Spielplatz gehst oder Ferien in den Niederlanden machst“, bestätigt die Mutter. „Muss man in die Niederlande auch fliegen“, fragt Ben. Mirjam weiß, dass die Niederlande ganz nah sind. Dorthin kann man auch mit dem Auto oder dem Zug fahren. Die Mutter holt den Globus aus dem Wohnzimmer. „Hier könnt ihr mal sehen, wie weit die Niederlande oder Amerika von uns entfernt sind.“ -

Ein Globus – wisst ihr, liebe Kindermorgen-Kinder, was das ist? So etwas Ähnliches wie einen Globus, findet ihr heute in dem Kindermorgen-Umschlag: eine Weltkugel, zum Aufblasen. Sucht darauf doch mal ein paar Länder, die ihr kennt. Und vielleicht könnt ihr den WELTKUGEL-WASSERBALL ja auch mit in den Urlaub nehmen und euch daran erinnern lassen: überall auf der Welt ist Gott bei mir.

Herzliche Grüße, Anja Buchmüller-Brand, Pfarrerin

Der Kindermorgen findet in unserer Gemeinde am
05. Juni. – 03. Juli – und 07. August statt:

- entweder als Kindermorgen zum Mitnehmen, das heißt zu diesen Terminen findet ihr samstags ab 10.00 Uhr einen großen Briefumschlag mit Klammern an einer Leine vor dem Alten Pfarrhaus;

- oder, falls es wieder möglich ist, treffen wir uns zwischen 10.00 und 12.00 Uhr vor Ort, um miteinander zu spielen und zu basteln, eine biblische Geschichte zu hören und miteinander zu frühstücken. Bitte schaut auch auf unserer Homepage. Dort findet ihr aktuelle Informationen darüber, in welcher Form der Kindermorgen stattfinden wird.

Bis hoffentlich bald,
Pfarrerin Anja Buchmüller-Brand

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