Presbyterium durch Sonderregelung eingeführt

Sehr geehrte Damen und Herren!

Aufgrund der Coronavirus-Epidemie sind sämtliche Gottesdienste bis auf weiteres untersagt. Damit einhergehend ist es derzeit unmöglich, die Einführung der (neu) gewählten Presbyterinnen und Presbyter in einem Gottesdienst durchzuführen.

Aus diesem Grund hat - auf Vorschlag der Landeskirche - der Kreissynodalvorstand per Umlaufverfahren Folgendes beschlossen:


Die Verpflichtung aus § 27 Absatz 1 PWG, dass die neu und wiedergewählten Mitglieder des Presbyteriums in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt werden, wird für den Ev. Kirchenkreis Duisburg bis auf weiteres ausgesetzt.Die neu gewählten Mitglieder in den Presbyterien des Ev. Kirchenkreis Duisburg gelten mit Ablauf des (22. bzw. 29.) März 2020 als eingeführt, sofern sie das Amtsgelübde gemäß § 27 Absatz 2 PWG mündlich (auch telefonisch), schriftlich oder per E-Mail mit einer Ablichtung des unterschriebenen Gelübdes gegenüber der oder dem bisherigen Presbyteriumsvorsitzenden abgegeben haben.Die wiedergewählten Mitglieder des Presbyteriums sind entsprechend von der oder dem Vorsitzenden des Presbyteriums mündlich, schriftlich oder per E-Mail an ihr Gelübde zu erinnern (§ 27 Absatz 2 letzter Satz PWG).Die als erfolgt geltende Einführung der Presbyterinnen und Presbyter wird zu einem späteren Zeitpunkt, sobald wieder reguläre Gottesdienste stattfinden können, in einem Gemeindegottesdienst bekannt gegeben und zu einem geeigneten Zeitpunkt durch die neuen Presbyteriumsmitglieder im Gottesdienst bekräftigt.Diese Entscheidung ist nicht anfechtbar (§ 31 Absatz 3 PWG).

Die / Der jetzige Vorsitzende ist hierüber per E- Mail am 20.03.2020 durch das Verwaltungsamt im Kirchenkreis Duisburg, Am Burgacker 14-16, 47051 Duisburg informiert worden.